Nächstes Treffen am Dienstag, 19. Februar 2019

Für unsere Bienenfreunde und all jene, die es noch werden wollen.

Unser nächstes Treffen ist die Jahreshauptversammlung unseres Vereins und findet am Dienstag, 19. Februar 2019, um 18.00 Uhr, im „Müllerbeisl“, Seilerstätte 15, 1010 Wien statt.

Gäste, die Interesse an der Imkerei haben, sind sehr herzlich willkommen.

Im Gedenken an Walter Kurzweil

In tiefer Trauer geben wir die Nachricht, dass unser Imkerkollege und Ehrenobmann Dipl.-Ing. Walter Kurzweil, am Dienstag, dem 29. Jänner 2019, im 88. Lebensjahr, von uns gegangen ist.

Walter war 47 Jahre Mitglied in unserem Verein, 21 Jahre davon an der Spitze als Obmann. Als gelernter Bauingenieur war er auch in dieser Funktion ein Vorbild für Präzision und Sorgfalt. Er wird uns als leidenschaftlicher Botaniker in Erinnerung bleiben.

Wir sind unserem Bienenfreund für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit für unsere Gemeinschaft sehr dankbar. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Walter Kurzweil 1931 – 2019

Walter fand am Donnerstag, den 14. Februar 2019, um 11:00 Uhr am Friedhof Mauer (Friedensstraße 16, 1230 Wien) seine letzte Ruhe.

Die Entstehung von Wien-Westende

In der Festschrift zum 50-jährigen Bestandsjubiläum unseres Vereins konnten wir die Gründungsgeschichte der Imker von Wien-Westende finden. Der Beitrag stammt aus der gekürzten Rede des damaligen Altobmanns Othmar Löhnert im Jahr 1969.

„Im Frühjahr 1919 lernte der Nichtimker Pospischil den begeisterten Fortschrittsimker Manfried kennen. Manfried, der ganz im Banne des Pioniers der österreichischen Königinnenzucht Guido Sklenar stand, entflammte Pospischil für die Bienenzucht. Beide trafen einander regelmäßig in Wambachers Gasthaus in der Lainzerstraße. Ein Dritter, der alte Polansky, schon erfahrener Imker und Bienenmeister, gesellte sich zu Ihnen. Sie fachsimpelten, wälzten Probleme und machten den begeisterten Pospischil zum Anfänger entschlußreif.

Eines Abends, am Biertisch Wambachers, machte Manfried den Vorschlag, die Tischrunde zu erweitern und einen Bienenverein zu gründen. Der geistige Gedankenfall Manfrieds, die Schöpferidee, war die eigentliche Geburtsstunde unseres Bienenvereins.

Wohl gab es seit 1860 eine große Imkerorganisation in Wien, die sich später über die ganze Reichshälfte erstreckte. Nach dem Jahre 1918 mußte sie naturgemäß ihren Wirkungskreis auf des neuen, kleineren Österreich beschränken. Die Imker in der Provinz waren größtenteils in Zweigvereinen zusammengeschlossen. Wien besaß nur direkte Mitglieder zum Reichsverein, aus dem sich später der Österreichischen Imkerbund entwickelte.

Die Gründung eines Zweigvereines im Westen Wiens war geradezu ein Bedürfnis, um zu fortschrittlicher Weiterbildung zu gelangen. Manfried und Polansky forschten mit Eifer nach Imkern in den westlichen Bezirken Wiens, so daß Pospischil die Einladungen zu gründeten Hauptversammlung für den 10. Dezember 1919 versenden konnte. Zum Obmann wurde einstimmig der geistige Vater der Vereinsgründung, Manfried, gewählt.“